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06.12.2019, 11:15 Uhr
B 254 Umgehung Lauterbach/Wartenberg wird kontinuierlich weitergeplant – Fachliche Verzögerungen wegen Gewässerschutz
„B-254-Gipfel“ von Landtagsabgeordnetem Michael Ruhl mit Regierungspräsidium, HessenMobil sowie Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikern
LAUTERBACH. Das Planfeststellungsverfahren zur Erlangung des Baurechts für die Ortsumgehung Wartenberg und Lauterbach im Zuge der B 254 Fulda-Alsfeld wird sich zwar verlängern, aber es wird unvermindert weitergeplant. Dies war das Ergebnis eines Treffens mit hochrangingen Vertretern aus Bundes- und Landespolitik, Behörden, den Bürgermeistern Dr. Olaf Dahlmann (SPD) und Rainer-Hans Vollmöller (CDU) sowie Gemeindeparlamentariern aus Wartenberg und Lauterbach im Posthotel Johannesberg in der Vogelsberger Kreisstadt. CDU-Landtagsabgeordneter Michael Ruhl (Herbstein), der zu dem „B-254-Gipfel“ einlud, konnte am Ende feststellen, dass aus dem Wiesbadener Wirtschaftsministerium grünes Licht für die weiteren Planungen gegeben wurde. Anfang November kamen noch Zweifel auf, ob Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir die Umgehung überhaupt noch wolle, da er von den beiden Gemeinden ein erneutes positives Votum anforderte.
Diskutierten den neuen Sachstand der Ortsumgehung B 254 Lauterbach/Wartenberg (v.l.): Rainer-Hans Vollmöller, Michael Brand, Michael Ruhl und Eva Goldbach, Dr. Olaf Dahlmann, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Dr. Jens Mischak und Ulrich Hansel
Zuvor hatte Gießens Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, der das laufende Anhörungsverfahren durchführt, die Bedeutung dieser Infrastrukturmaßnahme im ländlichen Raum hervorgehoben. Ulrich Hansel, Regionalbevollmächtigter von HessenMobil, und Chefplaner Egon Weß erläuterten den anwesenden Vertretern aus Wartenberg und Lauterbach, dass es eines neuen „Fachbeitrages“ für das laufende Verfahren zum Thema Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) bedürfe. Gerichte hätten Planfeststellungsbeschlüsse wegen fehlender Gutachten zum Wasser aufgehoben. Das Gutachten für den Fachbeitrag werde in allem etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen. Daher werde es nicht den für 2020 angedachten Erörterungstermin geben, sondern die rund 380 Einwendungen sowie die dann angepasste Planung zum Gewässerschutz würden entsprechend später beraten, erläuterten Gießens Regierungspräsident Dr. Ullrich und Abteilungsdirektor Bick vom RP. Bundestagsabgeordneter Michael Brand sowie Vogelsbergs Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak (beide CDU) erklärten den Brief des Wirtschaftsministers zu einem erneuen Votum nach der jetzt bekanntgewordenen brandaktuellen Sachlage als hinfällig. Die Landtagsabgeordnete Eva Goldbach (Grüne) erklärte, dass die geplante Umgehung auf einer veralteten Planung beruhe und von ihr abgelehnt werde.

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